´s Kirchenblättle – jüngste Ausgabe

Durst sei schlimmer als Heimweh, haben die Menschen früher gesagt, als man noch nicht skypen
oder mailen konnte. Jedenfalls sollte damit wohl ausgedrückt werden, dass es kaum etwas Schlimmeres gibt als die durstige Kehle. So erzählt es auch das Märchen von Hans im Glück. Den letzten Besitz verliert er für einen Schluck Wasser aus dem Brunnen. Auch er gibt alles, damit sein Durst gelöscht wird.
Kennen Sie diesen Durst? Nach einem anstrengenden Bergaufstieg, nach Gartenarbeit oder einer Runde Sport? Aber nicht nur dann ist es lebenswichtig zu trinken. Weil unser Körper aus 50-60% Wasser besteht und wir ständig Feuchtigkeit über Lungeund Haut abgeben, brauchen wir Nachschub, um leben zu können. Viel trinken fördert die Konzentra-
tion, sorgt für die richtige Körpertemperatur, den richtigen Austausch von Nähr- und Abfallstoffen und vieles andere mehr. Ohne Wasser können wir nicht lange überleben und mit uns die gesamteSchöpfung nicht.
„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Das ist Gottes Versprechen für das neue Jahr. Und wenn Gott das verspricht, dann meint er nicht nurunser alltägliches Leben mit Essen und Trinken, er meint den ganzen Menschen. Denn Durst gibt es vielerlei Form. Er umschreibt unsere Sehnsucht nach Leben überhaupt, unser Wunsch nach guten Beziehungen, nach Halt und Geborgenheit, nach Sinn und Wertschätzung, nach Trost und Herzensfrieden. (Maike Sachs)
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